Intensive Fußballsimulation mit präziser Steuerung und harten Zweikämpfen für fordernde Duelle gegen Freunde
Intensive Fußballsimulation mit präziser Steuerung und harten Zweikämpfen für fordernde Duelle gegen Freunde
Bewertung (50 Stimmen)
Programm-Lizenz Testversion
Hersteller Konami
Version 7.0
Läuft unter Windows
Bewertung
(50 Stimmen)
Hersteller
Konami
Läuft unter
Windows
Programm-Lizenz
Testversion
Version
7.0
Vorteile
- Spürbar präzisere Steuerung und direktere Reaktion der Spieler
- Überarbeitete Player Impact Engine mit intensiveren Zweikämpfen
- Stärkeres Simulationsgefühl statt Arcade-Kicker
- Partien gegen die KI, am gleichen Computer und in Onlinepartien
- Verbesserter Sound mit jubelnden Fans und Nationalhymnen
- Kleine grafische Detailverbesserungen bei Schuhen und Kleidung
Nachteile
- In der frühen Demoversion grafisch kaum Unterschied zum Vorgänger
- Taktische Ausrichtung weitgehend unverändert, lange Bälle bleiben sehr effektiv
- Soundeffekte bieten nur wenige echte Neuerungen
- Weniger automatisierte Steuerung erschwert den Einstieg für Neulinge
Pro Evolution Soccer 2013 ist eine Fußballsimulation für Windows, die den direkten Vergleich mit ihrem langjährigen Rivalen sucht und sich deutlich stärker an realem Fußball orientiert. Im Mittelpunkt steht das Duell auf dem Rasen, bei dem jeder Ballkontakt spürbar von der eigenen Kontrolle abhängt.
Gedacht ist das Spiel vor allem für Fußballfans, die eine möglichst direkte Steuerung, intensive Zweikämpfe und spannende Partien gegen Freunde am gleichen Rechner oder online schätzen und dafür auf große grafische Neuerungen verzichten können.
Mehr Kontrolle: Vom Arcade-Kicker zur Fußball-Simulation
Der größte Schritt von Pro Evolution Soccer 2013 liegt im veränderten Spielgefühl. Aus dem eher arcadelastigen Vorgänger wird wieder eine deutlich stärkere Fußball-Simulation. Die virtuellen Profis reagieren spürbar direkter auf Eingaben, was die Kontrolle über das Spielgeschehen erhöht.
Dribblings, Pässe und auch Fouls lassen sich wesentlich gezielter platzieren. Das Spiel verlässt sich weniger auf Automatismen und legt mehr Verantwortung in die Hände des Spielers. Wer die Steuerung beherrscht, kann dadurch feine Unterschiede im Timing nutzen und seine Aktionen genauer planen.
Körperkontakt auf dem Rasen: Player Impact Engine
Einen spürbaren Einfluss auf das Geschehen hat die überarbeitete Player Impact Engine. Spieler verhaken sich in Zweikämpfen, geraten aneinander und behindern sich gegenseitig. Das verleiht den Duellen um den Ball mehr Körperlichkeit und lässt robuste Abwehraktionen härter wirken.
Die Konsequenz: Eins-gegen-eins-Situationen entscheiden sich häufiger im direkten Zweikampf, nicht nur durch einfache Richtungswechsel. Das stärkt den Eindruck eines physisch geführten Spiels und bringt zusätzliche Intensität in enge Partien.
Taktikbild fast unverändert: Bewährte Mittel funktionieren weiter
Auf taktischer Ebene zeigt sich Pro Evolution Soccer 2013 deutlich konservativer. Die Grundausrichtung bleibt dem Vorgänger sehr nahe. Längere Pässe nach vorn sind weiterhin ein äußerst wirksames Mittel, um auch kompakt stehende Abwehrreihen zu überspielen.
Für erfahrene Serienkenner bedeutet das eine schnelle Eingewöhnung, da viele vertraute Muster erneut funktionieren. Wer allerdings auf tiefgreifende taktische Neuerungen gehofft hat, findet in dieser Ausgabe vor allem Feinarbeit statt radikaler Änderungen.
Grafik: Detailverbesserungen ohne Wow-Effekt
Optisch unterscheidet sich die erste Demoversion von Pro Evolution Soccer 2013 nur geringfügig vom Vorgänger. Die grundlegende Darstellung des Spielfelds und der Spieler wirkt vertraut, große Sprünge bleiben aus.
Verbesserungen zeigt das Spiel eher im Kleinen. Besonders Schuhe und Kleidung fallen mit mehr Detail auf und wirken etwas sorgfältiger ausgearbeitet. Insgesamt reicht dieser Feinschliff aber nicht aus, um die Grafik deutlich von der letzten Version abzuheben.
Soundkulisse mit stimmungsvollen Fanreaktionen
Beim Sound zeigt sich Pro Evolution Soccer 2013 etwas frischer. Die Geräuschkulisse profitiert vor allem von den Fans auf den Rängen, die hörbar jubeln und gerade rund um die Nationalhymnen für eine angenehm dichte Stadionatmosphäre sorgen.
Gleichzeitig bleibt der Rahmen weitgehend vertraut. Viele Soundeffekte erinnern klar an den Vorgänger, was das Gesamtbild abrundet, aber nur begrenzt neu wirkt.
Anspruchsvoller Einstieg, lohnende Lernkurve
Die reduzierte Automatisierung der Steuerung hat direkte Auswirkungen auf den Anspruch. Einsteiger müssen sich an den höheren Grad an Eigenkontrolle erst gewöhnen, einfache Erfolgserlebnisse stellen sich nicht mehr so schnell ein.
Für geübte Spieler öffnet sich dagegen mehr Raum, um ihr Können auszuspielen. Wer Timing, Stellungsspiel und Ballbehandlung beherrscht, kann in Pro Evolution Soccer 2013 mit sichtbaren Kunststücken und fein abgestimmten Aktionen glänzen.
Fazit: Starke Kontrolle, wenig Glanz bei Präsentation und Taktik
Pro Evolution Soccer 2013 richtet den Kurs der Serie klar auf Simulation aus. Härtere Zweikämpfe, eine direktere Steuerung und die überarbeitete Physik sorgen dafür, dass das eigene Können stärker über Sieg oder Niederlage entscheidet.
Dem stehen eine weitgehend unveränderte Taktikstruktur und begrenzte Neuerungen bei Grafik und Soundeffekten gegenüber. Wer vor allem Wert auf präzises Gameplay legt, findet hier einen konsequent weiterentwickelten Fußballtitel. Spieler, die sich vor allem sichtbare Fortschritte bei Präsentation und taktischer Tiefe wünschen, werden dagegen weniger überrascht.
Vorteile
- Spürbar präzisere Steuerung und direktere Reaktion der Spieler
- Überarbeitete Player Impact Engine mit intensiveren Zweikämpfen
- Stärkeres Simulationsgefühl statt Arcade-Kicker
- Partien gegen die KI, am gleichen Computer und in Onlinepartien
- Verbesserter Sound mit jubelnden Fans und Nationalhymnen
- Kleine grafische Detailverbesserungen bei Schuhen und Kleidung
Nachteile
- In der frühen Demoversion grafisch kaum Unterschied zum Vorgänger
- Taktische Ausrichtung weitgehend unverändert, lange Bälle bleiben sehr effektiv
- Soundeffekte bieten nur wenige echte Neuerungen
- Weniger automatisierte Steuerung erschwert den Einstieg für Neulinge